Optionen handeln: Machen Sie sich die Volatilität zum Freund

Implizite Volatilität 31 Volatility Skew 35 Laufzeitstruktur 37 04 — OPTIONSSTRATEGIEN 39 Covered Call 40 Protective Put 43 Vertical Spread 46 Butterfly 51 03 ERFOLGREICH HANDELN MIT OPTIONEN EINLEITUNG Die Beliebtheit von Optionen hat in den letzten Jahren enorm zugenommen, aber die oben gezeigte Unterhaltung ist fast immer die.

Bei der impliziten Volatilität handelt es sich um die erwartete Schwankungsbreite in der Zukunft. Während sich die historische Volatilität auf die Vergangenheit bezieht, gibt die implizite Volatilität die Erwartungen für die Zukunft wieder. Nutzen Sie unser Kontaktformular. Gekaufte Optionen sind für den Käufer tückisch. Datenschutz Risikohinweis Impressum Kontakt.

Volatility Skew S&P500-Indexoptionen

Optionen handeln: Machen Sie sich die Volatilität zum Freund Nach dem Kurssturz vor einigen Tagen ist die implizite Volatilität der Optionen bei K+S besonders hoch.

Denn während eines Handelstages bewegen sich die Optionspreise bedingt durch Angebot und Nachfrage. Verschiedene Einflussfaktoren wie Wirtschaftsdaten, Quartalszahlen oder z. Entsprechend verändert sich die implizite Volatilität in beide Richtungen. Eine Übereinstimmung zwischen den beiden Volatilitätskennzahlen ist der Zusammenhang zwischen Kursentwicklung und der Höhe der Volatilität.

Wenn die Börsen fallen und die Unsicherheit zunimmt, führt dies in der Regel zu einer höheren impliziten Volatilität und damit zu steigenden Optionspreisen. Wenn die Börsen hingegen steigen, so sehen die Händler weniger Grund zur Sorge. Deshalb nimmt die implizite Volatilität ab, so dass die Optionen billiger werden.

Auch die historische Volatilität nimmt entsprechend ab. Diese ist übrigens auch mit dem Vega verwandt, dem Options-Griechen, der sich auf die Volatilität bezieht siehe Kapitel 2 für weitere Informationen. Obwohl die Börsenkurse in den Monaten danach weiter eingebrochen sind und der Tiefpunkt erst im März erreicht wurde, ging dies mit weniger Unsicherheit und Schwankungen einher. Insgesamt hat sich das Niveau der Volatilität jedoch stetig in die Bandbreite des Vorkrisen-Niveaus entwickelt.

Im Jahr wurde das Produktangebot dann auch um Optionen erweitert. Oktober , so hätte dieser damals theoretisch einen Stand von über Punkten erreicht. Die mathematischen Berechnungen der impliziten Volatilität müssen wir uns nicht im Detail ansehen. Trotzdem ist es zum Verständnis und zur Interpretation wichtig, einige relevante Statistiken zu erklären. Je höher die Volatilität ist, um so stärker sind die Kursschwankungen des Basiswertes. Nun besteht die Möglichkeit, über folgende Finanzprodukte, Volatilität direkt zu handeln und sowohl auf eine fallende als auch steigende Volatilität zu spekulieren.

Die direkteste und einfachste Möglichkeit dabei ist der Kauf von Zertifikaten auf Volatilitätsindizes. Ein Volatilitätsindex misst die implizite Volatilität eines Index und zeigt an, welche Schwankungsintensität die Marktteilnehmer für einen bestimmten Zeitraum erwarten. Dabei kann sowohl auf eine steigende Call - Zertifikat als auch auf eine fallende Put -Zertifikat Volatilität spekuliert werden. Bei dieser Methode besteht jedoch die Gefahr, dass der Anleger einen Rollverlust erleidet, welcher den Preis des Zertifikates stetig mindert.

Dieser Rollverlust entsteht, da der Emittent die Gelder der Anleger in immer wieder neue Futures mit einer längeren Laufzeit investieren muss, da Futures nur eine begrenzte Laufzeit haben und nach einer bestimmten Zeit auslaufen. Diese neuen Futures mit einer längeren Laufzeit sind in der Regel immer teurer Contango , wodurch weniger Future-Anteile gekauft werden und somit der Preis des Zertifikates aufgrund des Rollens gemindert wird. An den Finanzmärkten finden extrem starke Abwärtsbewegungen aber nur sehr selten statt.

Ein Optionsanleger muss sich daher fragen, ob es Sinn macht, bestimmte Put-Optionen zu kaufen. Wenn Put-Optionen für ein Portfolio als Absicherung gegen fallende Kurse dienen, so handelt es sich möglicherweise um eine sinnvolle Entscheidung. Werden dieselben Optionen jedoch spekulativ verwendet, so könnte dieselbe Optionsprämie in Relation zu der geringen Eintrittswahrscheinlichkeit eines Gewinns zu hoch sein. Es hängt also ganz von den Anlagezielen ab. Erst nach diesem Ereignis war der Skew jedoch bei den Optionspreisen zu beobachten.

Denn das Risiko einer plötzlichen, starken Abwärtsbewegung wurde von den Anlegern nun höher eingeschätzt, als die Möglichkeit eines plötzlichen starken Kursanstiegs. Dies führte dazu, dass aus dem Geld liegende Put-Optionen fortan höher bepreist wurden.

Durch den Anstieg der Optionsprämie nimmt die implizite Volatilität zu. Deshalb ist die implizite Volatilität und damit auch die Optionsprämie von Call-Optionen in der Regel niedriger.

Je weiter Put-Optionen aus dem Geld liegen, desto höher ist die implizite Volatilität, so dass die Optionen relativ gesehen teurer werden.