Die Besteuerung des geldwerten Vorteils aus der Ausübung von Aktienoptionen


Steuerpflichtig sind sowohl der laufende Arbeitslohn als auch sonstige Bezüge, die aus besonderem Anlass gezahlt werden oder sogar erst nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses als nachträgliche Einkünfte anfallen. Sie bekommt die Aktien zum Kursdatum Februar -für sagen wir 52 Euro- und muss diese 1 Jahr halten. Von dem geldwerten Vorteil wird ein Freibetrag von bzw. Rechenbeispiel zu Fall 1 Ein in Deutschland beschäftigter Arbeitnehmer hat am 1.

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Im Schnitt kosten Waren derzeit 25 Prozent mehr als vor einem Jahr. Besonders Lebensmittel werden immer teurer. Die zornigen Männer aus Rom wollen nun doch weniger Schulden machen. Die Finanzmärkte reagieren darauf mit Erleichterung. Was Mitarbeiter steuerlich beachten müssen, wenn sie Aktien ihrer Firma halten. Warum sehe ich FAZ. Sie haben Javascript für Ihren Browser deaktiviert. Aktivieren Sie Javascript jetzt, um unsere Artikel wieder lesen zu können.

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Ist es eine Reaktion auf ein Urteil des Internationalen Gerichtshofs? Die Vereinigten Staaten haben einen Freundschaftsvertrag mit Iran aufgekündigt, um Sanktionen nicht lockern zu müssen. Dieselbesitzer verfolgen die hysterische Hatz auf ihre Fahrzeuge mit der geballten Faust in der Tasche.

Italiens Regierung will Brüssel und die Finanzmärkte besänftigen. Der Arbeitnehmer sollte daher verpflichtet werden, die Optionsgewährung sowie die Aktienausübung gegenüber der Konzerntochter anzuzeigen. Ist die Versteuerung im Rahmen der Gehaltsabrechnung unterblieben, erfolgt die Nachversteuerung im Rahmen der Einkommensteuererklärung des Arbeitnehmers. Im Fall von entsandten Arbeitnehmern Expatriates wird die Problematik der Aktienoptionsbesteuerung komplizierter.

Die Höhe des geldwerten Vorteils ermittelt sich grundsätzlich nach den oben genannten Grundsätzen. Analog zur Aufteilung des laufenden Arbeitslohns erfolgt die Aufteilung des geldwerten Vorteils aus der Ausübung von Aktienoptionen.

Bei einer unselbstständigen Tätigkeit, die während des Veranlagungszeitraumes sowohl im Inland als auch im Ausland ausgeübt wurde und bei der ein Teil des Arbeitslohns nach einem DBA freizustellen ist, sind folgende Schritte bei der Ermittlung des steuerpflichtigen Arbeitslohns zu beachten:.

Zunächst muss geprüft werden, ob die gezahlte Vergütung unmittelbar der Tätigkeit im Inland oder im Ausland zugeordnet werden kann. Der nicht direkt zuzuordnende verbleibende Arbeitslohn ist nach den vertraglich vereinbarten Arbeitstagen aufzuteilen. Die vertraglich vereinbarten Arbeitstage werden wie folgt ermittelt:. Berechnung Kalendertage pro Jahr. Tage, an denen keine Arbeitsverpflichtung vorliegt Urlaubs-, Wochenend- und Feiertage etc. Teilt man den verbleibenden Arbeitslohn durch die vereinbarten Arbeitstage, erhält man den steuerpflichtigen Arbeitslohn pro Tag.

Dieser ist dann mit den vereinbarten auf das Ausland entfallenden Tagen zu multiplizieren. Falls im Arbeitsvertrag die Anzahl der Arbeitstage nicht vereinbart wurde, ist auf die Tage, an denen die Tätigkeit tatsächlich ausgeübt wurde, abzustellen. Sollten keine Angaben über die Arbeitstage vorliegen, ist eine Schätzung der vereinbarten Arbeitstage pro Jahr vorzunehmen.

Die geschätzten Arbeitstage werden anhand der obigen Formel mit durchschnittlichen Urlaubs- und Feiertagen berechnet. In der Verwaltungspraxis wird gewöhnlich von Arbeitstagen pro Kalenderjahr ausgegangen.

Für die Aufteilung des Arbeitslohns bei Entsendungsfällen der auf Deutschland bzw. Besondere Bestimmungen für die Aufteilung des geldwerten Vorteils gelten, wenn ein Arbeitnehmer in den Ruhestand geht oder aus dem Unternehmen ausscheidet. Tritt der Mitarbeiter in den Ruhestand oder beendet er sein Arbeitsverhältnis vor dem Zeitpunkt der erstmalig möglichen Ausübung, so ist der geldwerte Vorteil nur für den Zeitraum zwischen der Gewährung und der Beendigung der aktiven Tätigkeit bzw.

Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu berücksichtigen. Für die Ermittlung des geldwerten Vorteils sowie dessen Aufteilung ist der Wechsel der Steuerpflicht während des Zeitpunkts der Optionsgewährung und dem Zeitpunkt der erstmalig möglichen Ausübung unbeachtlich. Allerdings wird er in die Berechnung des anzuwendenden persönlichen Steuersatzes einbezogen sog. Deutsche unbeschränkte Steuerpflicht bei Gewährung und Ausübung und zwischendurch Auslandstätigkeit mit Besteuerungswechsel.

Deutsche unbeschränkte Steuerpflicht bei Gewährung und keine deutsche unbeschränkte Steuerpflicht und damit beschränkte Steuerpflicht bei Ausübung.

Keine unbeschränkte Steuerpflicht bei Gewährung und Ausübung aber zwischendurch Tätigkeit in Deutschland und somit beschränkte Steuerpflicht. Aufteilung und Versteuerung des geldwerten Vorteils Deutschland und Ausland. Lieber die Taube auf dem Dach als den Spatz in der Hand? Steuerpflichtig sind sowohl der laufende Arbeitslohn als auch sonstige Bezüge, die aus besonderem Anlass gezahlt werden oder sogar erst nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses als nachträgliche Einkünfte anfallen.

Bei der Mitarbeiteraktienoption sind zwei Besteuerungsvarianten denkbar: Man könnte daher argumentieren, dass bereits die Einräumung des Optionsrechts einen steuerpflichtigen Sachbezug darstellt, dessen Wert nach den gängigen mathematischen Modellen zur Optionsbewertung oder vielleicht sogar anhand der aktuellen Preise an einer Terminbörse zu ermitteln ist.

Der spätere verbilligte Bezug der Aktien bzw. Danach würde der Zufluss des Arbeitslohns erst dann eintreten, wenn der Arbeitnehmer die Option tatsächlich ausübt und vom Arbeitgeber die Aktien bzw. Früher war unklar, in welchen Fällen die für den Arbeitnehmer i.

Zwar muss sich der Fiskus zunächst bis zur Ausübung der Option gedulden, doch dann klingelt die Kasse. Dementsprechend erfolgt die Besteuerung erst im Zeitpunkt der Ausübung der Aktienoption, wobei es beim Bezug von Aktien auf den Zeitpunkt der Einbuchung in das Depot des Arbeitnehmers ankommt Zufluss durch Erlangung der wirtschaftlichen Verfügungsmacht über die Aktien. Unabhängig davon kommt auch ein geringer Freibetrag gem. Nach Auffassung des BFH soll die Endbesteuerung auch dann greifen, wenn dem Arbeitnehmer eine sofort ausübbare und frei übertragbare Aktienoption eingeräumt wird Urt.

Zwar kann man in diesem Fall nicht damit argumentieren, dass der Arbeitnehmer den Vorteil künftig noch erdienen muss. Im Ergebnis handelte es sich nur um ein weiteres Lohnzahlungsverprechen des Arbeitgebers, das ebenso wie die Zusage einer Gehaltszahlung noch keinen Zufluss von Arbeitslohn bewirkt.

Anders kann der Fall aber zu beurteilen sein, wenn der Arbeitnehmer eine Rechtsposition gegenüber einem Dritten erhält. Deshalb hat der BFH ausdrücklich offen gelassen, ob die Zuwendung einer Aktienoption, aus der ein Dritter zur Lieferung der Aktien verpflichtet ist, ebenfalls der Endbesteuerung unterliegt z. Zuwendung einer Aktienoption, bei der eine Bank Stillhalter ist.

Darauf aufbauend hat das FG Köln mit Urteil vom Hier wird dem Arbeitnehmer beim Erwerb der Aktienoptionen kein steuerpflichtiger Vorteil zugewendet, weil er die Aktienoptionen nicht verbilligt erwirbt. Und der Gewinnn aus dem späteren Verkauf der Optionen stellt keinen Arbeitslohn dar, sondern fällt in die private Vermögenssphäre, wo er der Abgeltungssteuer gem. Unstreitig zur Anfangsbesteuerung kommt es dagegen, wenn der Arbeitnehmer eine übertragbare Aktienoption erhalten hat und diese sofort nach Einräumung durch Übertragung auf einen Dritten oder in sonstiger Weise verwertet Urt.

Daraus ergibt sich durchaus ein gewisser Gestaltungsspielraum. Hat ein Arbeitnehmer die Möglichkeit, den Inhalt des Optionsplans mit dem Arbeitgeber auszuhandeln, sollte er sich vor Einräumung der Aktienoptionen steuerlich beraten lassen.