Von den Zinsen leben – Entnahmestrategien unter der Lupe (Teil 1)

profitieren, wenn sein Kurs fällt. Das Risiko besteht darin, dass der Verwalter einen Kursrückgang falsch Volatilität: Die Geschwindigkeit und das Ausmaß, in denen sich der Preis eines Portfolios, Wertpapiers oder Index auf- und abwärts options and swaps. Diversification: A way of .

Meine Highlight-Artikel aus Alle Anforderungen des Dreiecks lassen sich nicht systematisch gleichzeitig optimieren. Benachrichtige mich über nachfolgende Kommentare via E-Mail. Hier hat der Privatier eine Aufstellung zur KV gemacht: Nur damit alle Anhänger von Aktien only wissen wie hart und lang so etwas sein kann:

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Ich denke wenn du mit 3% der Erträge gut leben kannst, wirst Du langfristig gesehen gut damit hinkommen. Ansonsten hilft es auch, wenn ich flexibel bin und auf die verschiedenen Marksituationen durch eine Anpassung der Ausgaben und dem Annehmen eines Nebenjobs reagieren kann.

Aber Achtung mit Korrelation: Korrelationen sind oft unstabil: In einer Krise gehen die meisten Preiskorrelationen von Assets auf 1, und die üblicherweise zu den anderen Assets antikorrelierten Assets sind auch nichts, was ich im Portfolio haben will: Bundesanleihen werfen nix ab und Gold ist hoch volatil. Ich glaube daher, dass ein Ansatz über Korrelationen nicht hilft — oder kennst Du einen Ansatz, Assets zu finden, die auch in Krisensituationen unkorreliert bleiben?

Wenn man das als Versicherung sieht, steht das Thema Rendite eben nicht im Mittelpunkt, sondern die Absicherung. Wenn sich so etwas änliches wie ff ereignet, siehst du mit einem Aktien only Depot aber sehr lange sehr alt aus. Und es gibt nach meiner Erfahrung etliche interessante Anlageklassen mit sehr interessanten Korrelationseigenschaften. Aktien korrelieren, da die durch den überwiegenden Immobilienbesitz ein unterschiedliches Ertragsprofil aufweisen.

Bin seit fast 20 Jahren sehr zufrieden mit meinem unter diesen 3 Anlageklassen etwa gleichgewichteten Depot, das in den beiden letzten Crashs ein stark vermindertes MDD hatte und tolle Chancen zum opportunistic Rebalancing geboten hat, die ich natürlich genutzt habe. Ich plane während der Entnahmephase auch nix daran zu ändern, da ich über die gesamte bisherige Haltezeit ausnahmslos immer ausreichend Einzelwerte im Depot hatte, die ich mit deutlichem Kursgewinn hätte verkaufen können und das zum Rebalancing dann auch reilweise getan habe.

Ist allerdings nicht ganz einfach, die Richtigen zu finden. Des weiteren erhoffe ich mir, dass die MFFs und ARFs bei sich anbahnenden katastrophalen Währungskrisen, -schnitten oder Hyperinflation, wie im letzten Jahrhundert im Westen 2 mal und im Osten 3 mal vorgekommen, blitzschnell adequat reagieren und das Schlimmste verhindern.

Danke jedenfalls für Deine Hinweise. Ich schrieb ja auch, dass Aktien kein Mittel gegen Inflation sind ich bin aber auch sehr überzeugt, dass wir in den nächsten Jahren keine nennenswerte Inflation oder hohe Zinsen sehen werden, wenn nicht das komplette Finanzsystem vorher zusammenbricht und neu gestartet werden muss.

Ich habe mich mit Managed Futures Fonds noch nicht beschäftigt, werde mich aber mal darüber schlau machen. Denn ich glaube, dass die Rahmenbedingungen, unter denen Fonds-Manager in KAGn arbeiten, überwiegend keine langfristig gute Performance ermöglichen.

Auch sehe ich keinen Vorteil von Fonds ggü. Aurelius oder Blue Cap. Wesentlich ist ja auch gar nicht so sehr die Preiskorrelation — was man braucht, sind stabile Cashflows, auch in einer Krise. Immobilien können ein Ansatz sein, ich bin mir aber unsicher, ob in Deutschland Immobilien ein krisensicheres Investment sind, da man als Vermieter im Zweifel nicht zahlende Vermieter gar nicht los wird kann und negativen Cashflow hat.

Aber auch hier würde ich wegen der mangelnden Transparenz von Fonds lieber auf Immobiliengesellschaften oder Beteiligungsgesellschaften mit Immobilienschwerpunkt setzen z. Dass Du mit Deinem Ansatz gut über die letzten Krisen gekommen bist, ist natürlich wirklich super.

Jeder muss halt seinen Ansatz finden, und viele Wege führen zum Ziel ich fand es für mich z. Nur damit alle Anhänger von Aktien only wissen wie hart und lang so etwas sein kann: Wer kurz davor ausgestiegen wäre, hätte nur mit 2. Und darin, dass solche Worst Case Scenarien in der Zukunft meist irgendwann sogar übertroffen werden, begründet sich mein Herumreiten auf möglichst vielen möglichst gering bis negativ korrelierten Assets, gleichverteilt investiert.

Und dazu gehört für mich vor allem 1 das eigene Humankapital, das ich nie durch früher als unbedingt notwendiges Ausscheiden aus dem Arbeitsprozess unnötig aufs Spiel setzen würde, 2 gesetzl. Fehlt hierbei noch etwas, um die Absicherung nach Pareto mit geringem Aufwand deutlich zu verbessern?

Da Aktien primär Sachwerte verbriefen, verstehe ich nicht, warum sie kein Mittel gegen Inflation sein sollen. Und worin begründet sich deine gewagte Langfristprognose zur Inflation?

Von Market Timing lasse ich auch die Finger bzgl. Mehrrendite bringt, die m. Die einzige Voraussetzung für das Funktionieten ist, dass die allokierten Assets Mean Reversion aufweisern. Einzelaktien oder auch die Aktien oder Anleihen einzelner Länder. Meine allokierten ALs bzw. MFFs oder ARFs sind allerdings nichts anderes als meist täglich handelbare Hedgefonds, die gerade durch ihre Rahmenbedingungen besondere Talente anziehen, die wissenschaftlich nachgewiesen nachhaltig Überrenditen generieren.

Das muss man als Anleger jedoch durch sorgfältiges Due Diligence sicherstellen. Wer sich mit Beteiligungsgesellschaften gut auskennt, für den sind die sicher auch ein gangbarer Weg für gering korrelierte Assets.

Die haben aber m. Das verstehe ich nicht. Natürlich müssen alle Anlagen dazu ausreichend liquide sein. Daher ziehe ich ja u. Verstehe ich auch nicht. Hier sollte man beachten, dass der Dow Jones ein Kursindex ist, in den ausbezahlte Dividenden nicht mit einberechnet werden. Dadurch braucht er deutlich länger zur Erholung als ein Performance-Index, der die tatsächliche erzielte Rendite deutlich besser abbildet.

Der hatte sich inkl. Dividenden und inflationsbereinigt nach dem Crash innerhalb von 8 Jahren wieder erholt. Nach 15 Jahren wurde das Niveau von nicht wieder unterschritten Quelle: Wenn diese Überrendite wissenschaftlich nachgewiesen ist, dann hast du dafür doch bestimmt auch entsprechende Quellen zur Hand, oder?

Thus, manager and strategy selection is important when allocating to these strategies. Damit hat sich mein Aufwand damit gefühlt mehr als bezahlt gemacht. Und viel Nützliches gelernt habe ich auch dabei, um den Finanzmarkt viel besser zu verstehen. Du schlägst ja beispielsweise vor, bei der Asset Allokation vor allem den MDD zu minimieren und weniger die Volatilität.

Mehrrendite auch nicht einfach auf die Entnahme aufschlagen. Zuletzt stellt sich natürlich auch noch die Frage: Wenn du deine Entnahmestrategie auf bestimmte Korrelationseigenschaften aufbaust, werden diese Korellationseigenschaften über deine gesamte Rentenphase hinweg Bestand haben? Korellationen kommen und gehen, systematische Überrenditen werden wenn sie nicht z. Alle Anforderungen des Dreiecks lassen sich nicht systematisch gleichzeitig optimieren.

Sicher erfüllen einige Strategien alle drei Anforderungen besser als andere, aber systematisch kann man höchstens einen Kompromiss aus allen dreien herstellen. Hallo Oliver, vielen Dank für deine kritische Auseinandersetzung mit meinen Vorschlägen. Das regt sehr zum Reflektieren an.

Volatilität habe ich mich wohl zu kurz ausgedrückt: Ich meinte, dass es besser sei, eher das m. Mit dieser Strategie sinkt gleichzeitig automatisch auch die für das SoRR relevante Volatilität des Gesamtdepots, ohne diese direkt über renditezehrende Barbestände steuern zu müssen.

Damit schafft man m. Ich meine, dass man somit das magische Dreieck doch ganz ohne Kompromiss geknackt hat. Denn die Entnahmeraten sind damit auf jeden Fall maximal und das Bankrottrisiko minimal. Dann schnallt doch jeder gern seinen Gürtel etwas enger und wartet so auf bessere Zeiten. Denn frei nach Goethe ist nichts schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen, Jahren, Jahrzehnten…. Warum soll man die systematisch opportunistisch erzielte Rebalancingprämie nicht in erster Näherung 1: Die Rebalancingprämie ist m.

Insofern halte ich es für ein zulässiges pragmatisches Vorgehen, wenn man die im ersten Ansatz als 1: Auf jeden Fall sollte es sich so oder so lohnen, die mit der Auswahl passender Anlageklassen und Einzelanlagen zu maximieren, oder? Um die Frage nach der Stabilität bzw. Studien haben ergeben, dass diese Strategie immer noch eine optimale Heuristik für langfristige Anlageentscheidungen bei unbekannter zukünftiger Entwicklung ist. Die zugrundeliegenden Risiken müssen also sehr systematisch sein.

Wie bei einem System kommunizierender hydraulischer Röhren bewegen sich die Kapital- Füllstände dieser 3 immer im Gegentakt, was nachhaltig gleichbleibend relativ geringe Korrelationen zur Folge hat. Sorry für die Überlänge. Diese Diskussion gefällt mir sehr gut, vermutich weil sie sich sehr an einem gemeinsamen einen Jeden betreffenden praktischen Ziel pragmatisch orientiert. Die Rebalancingprämie wird ja typischerweise in Form einer durchschnittlichen geometrischen Renditedifferenz angegeben.

Entscheidend für eine sichere Entnahmerate bzw. Deshalb muss man vorsichtig sein, diese Prämie einfach so auf die mögliche Entnahmerate aufzuschlagen — genauso wie man sich dafür hüten sollte, einfach die Durchschnittsrendite des Portfolios als Entnahmerate anzusetzen. Hallo Oliver, Ja klar.

So einfach obendrauf addieren geht natürlich nie in der Finanzmathe. Sorry für meine schlampige Bemerkung. Das Vorteilhafte bei der von mir vorgeschlagenen Maximierung der Rebalancingprämie durch Diversifikation mit sehr gering und bei Einbrüchen sogar negativ korrelierten Assets mit aktienähnlicher Rendite ist, dass gleichzeitig die Volatilität und der kritischste MDD besonders deutlich reduziert werden.

Daraus ergeben sich sogar zwei Faktoren, die die mögliche Entnahmerate steigern: Daher lohnt sich nach meiner Erfahrung die mühsame Suche nach diesen speziellen Assets, auch wenn das auf den ersten Eindruck nicht spontan klar wird. Aber aus der geringen bis negativen Korrelation kommt eine unerwartete Renditepower für das Gesamtdepot, selbst wenn die keine höheren Einzelrenditen als Aktien aufweisen. Mein Gurkenglas kann es nicht sein. Bei meiner letzten Antwort an Andreas habe ich mich evtl.

Ich halte Anteile an 3 Hauptanlageklassen: Und ein spannendes Hobby ist es für mich noch obendrein. Daneben befülle ich freiwillig maximal die Rentenversicherungen von meiner Frau und mir, um auch deren unkorreliertes Ertragsprofil und hohe Absicherung maximal zu nutzen.

Das Yale-Modell von David Swensen, das auch annähernd gleichverteilt in möglichst vielen gering korrelierten Anlageklassen anlegt, um einen möglichst gleichförmigen und werthaltigen Entnahmestrom nachhaltig auf ewig darzustellen, dient mir dabei als Vorbild. Swensen macht das ganz ähnlich in Yale und nutzt lediglich Kurzläufer als Cash-Puffer. In der Entnahmephase plane ich dann umgekehrt vorzugehen, d.

Die Bestimmung des Entnahmebetrages ist die schwierigste Aufgabe, aber mit der dargestellten Optimierung der Anlagestrategie m. Zum Crash von Das Pleiteproblem und die Entnahmestrategie wäre damit sicherer gelöst. Wichtig ist nicht was oben raus mehr bekommen kann, sondern was man in den schlechten Zeiten noch mindestens bekommt.

Ja, das Problem wäre mit einem Dividendenportfolio ganz gut gelöst, wenn du voraussetzt, dass diese Dividendenrendite auch für die nächsten Jahre inflationsbereinigt mindestens konstant bleibt. Ein, zwei Firmenpleiten in einem meist wenig diversifizierten Dividendendepot oder generell sinkende Ausschüttungen können diesen Plan schnell umwerfen. Und dann musst du Anteile verkaufen. Ebenfalls Anteile verkaufen musst du, wenn du dein Kapital bis zu deinem Tod teilweise oder vollständig verbrauchen möchtest.

Viel wichtiger ist, ob die guten Zeiten oder die schlechten Zeiten zuerst kommen! Da das Portfolio durch die Entnahmen von Jahr zu Jahr schrumpft, bedeuten negative Renditen mit fortschreitendem Zeitverlauf immer weniger Verlust in absoluten Zahlen.

Das ist eben ein Problem, wenn man kapitalgewichtet den Markt ohne Berücksichtigung der Bewertung kauft. Das klappt gut, wenn man am Anfang eines Bullenmarktes, gepusht durch extrem niedrige Zinsen und Eingriff der Notenbanken steht. Inzwischen sind die Märkte aber sehr viel teurer geworden, wenn auch noch nicht so teuer wie in Japan Bewertungen scheinen bei diesen ganzen Markteffizienzportfolios überhaupt keine Rolle mehr zu spielen, weil der Markt ja immer fair bewertet.

Markteffizientportfolios sind auch nicht optimal, wenn das Portfolio laufend bespart oder noch viel schlimmer entspart wird. Dazu aber mehr in einem späteren Artikel. Aus meiner Sicht sind das alles sehr sehr theoretische statistische Planspiele. Die Unsicherheitsfaktoren sind aber kaum berücksichtigt. Genau mit diesen Unsicherheitsfaktoren steht oder fällt der Plan aber.

Ich kann nicht prognostizieren wie sich die Besteuerung von Erträgen aus Kapital entwickelt. Steigt der Steuersatz, sinkt er oder bleibt alles auf die nächsten 30 Jahre gesehen gleich? Werden sich die Renditen an den Aktienmärkten fortsetzen oder realisiert sich auch mal in den Renditen eingepreiste Risiko? Bleiben die Zinsen so wie sind und was passiert mit der Inflation? Das sind für mich eigentlich die entscheidenden Fragen und nicht wie ich Vergangenheitswerte anhand von Formeln in die Zukunft fortsetze und daraus meine Schlussfolgerungen ziehe.

ETFs als Anlageform sind nun mal volatil und die Märkte und deren Entwicklung nicht prognostizierbar. Dafür gibt es andere Strategien, z. Anleihen wären eine andere Möglichkeit. Ist das gebildete Kapital hoch genug evtl. Immobilien können eine Option sein. Oder man geht es klassisch an und mischt die ganzen Einkommensströme sogar. Zu einer Strategie zählt für mich aber auch, dass man nicht alles auf Kante näht sondern Puffer einplant.

Jemand der aus der Vergangenheit den Durchschnitt ableitet und dann genau an dem Tag an dem er genug Kapital hat den Stift fallen lässt und seine Strategie als erfolgreich ansieht hat meiner Meinung nach nichts verstanden.

Bei einer volatilen Anlage muss ich auch schauen was ist der worst case und was ist der best case und mit welchen Szenarien muss ich evtl. Dann wird schnell klar dass Aktien zwar auch im Alter eine Option sein können, aber ich evtl.

So könnte ich z. Durststrecken von Jahren über Tagesgeld oder Festgeld kompensieren um dann in Jahren der Überschüsse diese Rücklagen wieder zu bilden. Oder aber meine Fixkosten über andere Anlageformen mit konstantem Einkommensstrom decken, variable Kosten z. Unter diesen Umständen werden panik- und giergetriebene Werteschwankungen zunehmen, da viele durch immer häufigeres Umschichten doch noch etwas mehr als den abnehmenden Durchschnittsertrag herausholen wollen.

Da auch die klassische Absicherung durch noch lange sehr niedrige Zinsen unterhalb der Inflation teuer bleiben wird, gehe ich lieber den Weg der Verbesserung meiner Chancen durch Diversifikation mit gering korrelierten liquiden alternativen Anlagen insbes.

Wieviel Ertrag dann real herauskommen wird, ist beim vermeintlich systematisch abgesicherten Vorgehen mit rein klassischen Anlagen genauso offen wie bei der vorgeschlagenen Kombination mit unkorrelierten alternativen Anlagen, wobei ich mir vom letzteren Vorgehen aufgrund der signifikanten Umwälzungen insgesamt höhere Erträge erwarte.

Das ist auch nicht besser planbar aber auch nicht riskanter aber viel chancenreicher. Es ist nämlich i. Dieses Buch hat mir einen viel optimistischeren Blick auf die Zukunft voller neuer Chancen vermittelt. Eine alte chinesische Weisheit drückt das ganz kurz aus: Wertschwankungen sind für den persönlichen Cashflow völlig egal und sogar sehr hilfreich, wenn man das Einkommen aus Dividenden und nicht aus Kursgewinnen bzw.

Es gibt eigentlich nichts Hilfreicheres für den noch jungen Anleger, als ein Börsencrash. Geht der Kurs der Aktie nach unten wird sie billiger und man bekommt mehr Anteile für das gleiche Geld.

Dividenden werden pro Stück bezahlt, also sind sinkende Kurse nichts nichts Schlechtes per se, solange sie nicht das Resultat aufgrund von nachhaltigen wirtschaftlichen Problemen bei dem dahinterstehenden Unternehmen sind. Volatilität an sich ist langfristig kein Risiko, solange man nicht verkaufen muss. Und dennoch philophiert der Autor hier über die Probleme und Risiken einer Entnahmestrategie, warum das, wenn es doch egal ist ob man sein Einkommen aus dem Free-Cashflow der Unternehmen bezieht oder durch Verkäufe?

Die Dividendenrendite steigt wenn die Kurse fallen, zumindest unter der Voraussetzung, dass Dividenden nicht gekürzt werden, was auch in der Krise bei der überwiegenden Anzahl der Unternehmen nicht geschah. Nach einem Kursturz steigt die Dividendenrendite rechnerisch eben entsprechend, obwohl die absolute Höhe konstant bleibt, ohne dass das die Fähigkeit des Portfolios zur Generierung zukünftigen Einkommens dadurch geschmälert wird. Der Buchwert ist für den Einkommensstrom irrelevant.

Das ist ähnlich wie bei einem Mietshaus. Der Mietertrag bleibt konstant, auch wenn der aktuelle Verkaufswert fällt. Sorry, aber die Steilvorlage konnte ich leider nicht auslassen. Vielleicht gibt dir das ein wenig zu denken, was für die LA-Investoren dann natürlich ungünstig wäre, wenn du deine konsequente Dividendenstrategie verlassen würdest.

Denk mal drüber nach…. Ich habe mich nun damit beschäftigt und geprüft, ob es nicht doch möglich ist, die Performance eines MSCI World, der ja als Anlageprodukt auch deiner Meinung nach grundsätzlich empfehlenswert ist, in Verbindung mit möglichst hohen Dividendenzahlungen zu bringen.

Keine Sorge, ich möchte nicht erneut die Frage diskutieren lassen , ob es sinnvoller ist, Dividenden zu erhalten, oder Anteile zu verkaufen. Gefunden habe ich das: Natürlich kann man sagen, dass Resultate aus der Vergangenheit keine Garantie für Ergebnisse in der Zukunft sind, aber die Ähnlichkeit ist doch sehr beeindruckend.

Genau das ist ja auch mein Kritikpunkt am Dividenden-Fanatismus: Warum Dividendenaktien über alles lobpreisen, wenn es am Ende des Tages fast schnurzpiepegal ist, ob man in Dividendenaristokraten oder einen World-ETF investiert.

Und da sind Dividendenaktien und HDY dann leider raus. Nicht bei einem Dividenden-, sondern bei einem Einzelaktienportfolio betragen die laufenden Kosten null. Einzelaktien kann ich aber genauso gut halten, ohne eine Dividendenstrategie zu fahren.

Umgekehrt könnte ich eine Dividendenstrategie mittels ETFs umsetzen, die dann wieder laufende Kosten erzeugen. MSCI mag ich eh nicht so, da die vollständige Liste der enthaltenen Werte nicht transparent ist und auch der Austausch von Werten nur schwer verfolgbar ist. Leider missfallen mit die 0.

Hat noch etwas wenig Volumen, kommt aber bestimmt noch:. Heirat mit 31 Alter Sparleistung 3k pa Sparen pm 6k pa sparen pm xy 9k pa sparen pm. Cashius schafft die 24k brutto pa mit Ausschuettungen im Alter von 60,7 26 Monate spaeter als Thessa. Gezahlte Steuern von Cashius bis dahin: Thessa kann im Alter extra was verjuxen oder ihre Kinder und Enkel reicher machen als Cashius.

Nein, das macht er nicht. Aber diese Meinung der für lange Zeiten deutlich zurückgehenden Renditen ist ja keine Einzelmeinung, vgl. Erwartung global japanischer Verhältnisse.

Schon während meiner systematischen Anlegerkarriere von E. Wenn der wegfällt ist m. Rendite, also ohne jeglichen Marketing-Bias nicht wirklich viel mehr als Illmanen prognostiziert. Ein bisschen wohl selektierte Hedgefonds in Form von Liquid Alternatives hatte ich ja schon als Renditehelfer und Crashschutz vorgeschlagen.

Bitte doch um etwas mehr Realismus. Ey Oli, wann kommt dein zweiter Teil? Sie schreiben aber auch nicht, wie genau ein Ausstieb bzw ein Wiedereinstieg geregelt wurde.

Wer ueberzeugt mich vom Gegenteil? Denken wir nur an den armen Mr. Dax, der gefuehlt noch eine Ewigkeit nach versuchte gleichzeitig abzusichern UND mit dem Markt nach oben zu laufen … die Armen, die seinen Fonds halten …. Schaust du dir meine Beiträge zu Liquid Alternatives bzw. Managed Futures weiter oben an, dann findest du zum Glauben. Und ich glaube selber weiterhin daran. Ich glaube lieber an Jesus Christus, als daran, dass die LAs es mittel-langfristig schaffen immer wieder eine negative Korrelation zum Aktienmarkt zu generieren.

Bis dorthin verursachen sie horrende Kosten systeminnewohnend und laufen schlechter als Long-Only. Ich halte persoenlich fuer viel wahrscheinlicher, dass: Es kaufen bereits Aktien: Vermutlich muessen die anderen irgendwann nachziehen es ist wie beim Monopoly-Spiel: Denn wie der erste Chart im o. Danach erwarte ich eine sehr volatile Seitwärtsbewegung aller Assets, da die gigantischen gedruckten Geldmengen immer verzweifelter nach Rendite jagen werden, aber dabei nur von einer in die andere Asset weltweit hin und her vagabundieren m.

Rendite, mehr risk-adjusted Return — deine Performance ist bisher sehr gut, gratuliere. Wieviel Prozent davon sind durch Glueck und wieviel durch eigenes Koennen zustande gekommen?

Wie schaetzt du das ein? Also wie bei einem unregelmaessigen Sparplan mit Aussetzern und grossen Batzen unterwegs. Wie saehe es also aus, wenn du jedes Investment einfach in den ACWI getaetigt und bis heute dort belassen haettest buy-and-hold? LiquidAlternatives ist ja erst seit kurzem dein Steckenpferd, oder?

Aber geht mir auch so: Wenn Milliarden Menschen viele hundert Millionen neue Buerger im Mittelstand erzeugen und ein Teil davon anfaengt Aktien zu kaufen, bzw eben klarer wird, dass dies eine gute Moeglichkeit ist am globalen Wachstum persoenlich zu profitieren, mache ich mir um die zukuenftige Kursentwicklung keine Sorgen. Ist doch voellig egal, ob dein Portfolio waechst oder schwankt oder nur stagniert?!

Ja, die angegebenen Renditen sind Anfangs- zu Endwertbetrachtungen. Das Ergebnis war nicht sehr unterschiedlich: LAs sind wie bekannt schon seit 20 Jahren mein Steckenpferd!?

Im Grunde genommen bin ich auch optimistisch bzgl. Aber die Geldmengen sind der realen und auch der erwarteten Entwicklung der Wirtschaftskraft doch schon arg vorausgeeilt und das schwingt auch wieder mal deutlicher zurück, einfach Bulle und Bär im zyklischen Wechsel wie schon immer. Mit den verjuxbaren k p. Das andere kommt schon nicht zu kurz, keine Sorge. Ich erspare mir dafür nur komplett den völlig sinnentleerten Fernseh- und Gamekonsum…. Muss nicht eintreten, aber mit dem Feuer wird mit jeder Krise fahrlässiger gespielt bis zum globalen Reset.

Als einzige überleben den Reset dann vielleicht die wesentlich robusteren islamischen Finanzmärkte…. Teil 2 ist schon in Arbeit. Momentan habe ich viel um die Ohren Vollzeitjob, Umzug und komme deshalb gerade nicht viel zum Schreiben. Auf jeden Fall eine interessante Studie.

Allerdings kann natürlich trotzdem niemand versprechen, dass diese Effekte nicht irgendwann doch wegarbitriert werden oder sich zumindest abgeschwächen. Es geht denke ich auch gar nicht mal darum, dass man vor einem Drawdown rechtzeitig aussteigen kann ist ja auch schwer vorstellbar, das das gehen sollte.

Ich denke es ist einfach eine kleine Faktorprämie, deren Eigenschaften sich günstig auf das Sequence-of-Returns-Risiko auswirken. Diese von Jörg zitierte Studie ist sehr interessant für unser Thema, teilweise hochrelevant aber kann zu folgenschweren Fehlern verleiten bzw. Also schön eins nach dem anderen:. Diese Erfahrung kann ich selber nach fast 20 J.

Kaufsignal dann einfach die Futuresposition glattstellen und gut ist es. Somit erster ganz trivialer handwerklicher Fehler! Gibt es nur einen Privatinvestor, dem das erfolgreich gelungen ist? Die Sache verhält sich so, dass diese Effekte prinzipiell sicher immer existieren, solange der Finanzmarkt von emotionalen Akteuren dominiert wird.

Nur ändern sich die konkret nutzbaren Effekte laufend. Diese zu erkennen und gezielt nutzbar zu machen, verursacht entspr.

Die laufenden Kosten meiner allokierten MFFs liegen z. Ich möchte noch gerne was ergänzen, weil es in der Einleitung kurz angesprochen wird — Entnahmen durch Mieteinnahmen aus Immobilien. Die Statistik zeigt, dass mehr deutsche Anleger Immobilien haben als ein Wertpapierdepot. Die Liquidität im Vergleich zu Immobilien.

Viele Rentner und noch mehr zukünftige Rentner werden nicht von Rente und Mieteinnahmen leben können. Bei der Immobilie jedoch nicht. Oft wird das vergessen — gerade von Immobilienfans im Kapitalaufbau. So kommt es dann ggfs. Eventuell ist dann der Immobilienmarkt ungünstig — aus welchem Grund auch immer. Deswegen gilt es meiner Meinung nach gerade bei einem vermehrten Immobilienvermögen, d.

Was nützt es einem, wenn man Jahre Berserker sparen betreibt und dann zack kommt der ersehnte Ruhestand mit einer schönen Aktienbaisse. Für mich ist die einzig logische Konsequenz daraus auf möglichst drei Einkommens Standbeinen zu stehen.

Natürlich nachdem man die Hausaufgaben gemacht hat und seine Ausgaben im Ernstfall auf ein Minimum runter zu schrauben zu können. Kapitalerträge, quasi die eiserne Reserve, die einzig wirklich sichere Entnahmerate ist die Dividende bzw. Bei einem thesaurierenden Fond entnimmt man die Anteile die durch Wiederanlage erworben werden.

Diese Einnahmenquelle zeichnet sich dadurch aus, dass sie einmal aufgebaut, innerhalb von einem Jahr nicht gleich versiekt.

Einkommen aus dem Klassiker Geld für Zeit. Hier haben wir also den Luxus uns die Arbeit die wir verrichten wollen auszusuchen. Im Idealfall kann für den Fall der Fälle jede dieser 3 Einkommensquellen als alleinige Einkommensquelle reichen. In der Master Class hat man dann noch niedrig korrelierende Einkommensquellen. Zum Beispiel ist es beknackt bei der gleichen Firma zu arbeiten, von der man Aktien hat.

Auch wird sich in Krisenzeiten kaum einer für finanzielle Freiheit mit 40 interessieren, wohl aber für die Spartipps. Firma könnte pleitegehen, Job ist weg, Aktien ebenso. Deswegen habe ich auch lange hin und her überlegt, bevor ich Belegschaftsaktien der Siemens AG gezeichnet habe — und dann angenommen. Die Kursentwicklung seitdem ist nicht so doll, eher seitwärts. Aber der Deal war: Dividenden werden thesauriert, bis ich ausscheide.

Man lernt nie aus…. Benachrichtige mich über nachfolgende Kommentare via E-Mail. Benachrichtige mich über neue Beiträge via E-Mail. Über mich Reich werden Forum Rechner. So gehe ich mit 40 in Rente Wie viel Geld brauchst du, um nicht mehr arbeiten zu müssen?

Werde ein epischer Superheld Bis zum Alle Artikel Eine Übersicht über alle bisher erschienenen Artikel findest du hier. Ennahmestrategien unter der Lupe Mit diesem Beitrag will ich eine kleine Serie starten, mit der ich in den kommenden Monaten einmal Licht ins Dunkel bringen möchte. Zunächst soll es um die theoretischen Grundlagen gehen: Das Dreieck der Entnahmestrategien Egal wie einfach oder komplex eine Entnahmestrategie auch sein mag — alle versuchen stets dasselbe Dilemma zu lösen.

Das könnte dir auch gefallen: Dadurch kann ich dann das Risiko noch weiter reduzieren. Hi Dominik, das ist richtig — viele, die finanziell unabhängig sind, verdienen auch in der Finanziellen Freiheit noch auf irgendeine Art Geld — manchmal auch unerwartet. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die nächsten Teile. Hallo Oliver, spannende Artikelserie, ich freue mich darauf!

Hi Anton, da hast du mich wohl bei einer kleinen Schlamperei ertappt! Sorry, ich meinte, das geometrische Mittel ist 4. Hallo Maschinist, schön mal wieder von dir zu hören bzw.

Allerdings muss ich dann wohl doch bis 60 arbeiten gehen, um so viel Geld anzusparen. Dann bin ich sehr gespannt auf Deine Gedanken dazu. Hallo Robert, das kommt darauf an, denke ich. Hallo Stefan, Ja, entweder du erhöhst die Ausfallwahrscheinlichkeit oder musst eben mit einer niedrigeren initialen Entnahme starten, um wieder bei der gleichen Ausfallwahrscheinlichkeit zu landen. Hallo Stefan, okay, ich glaube ich habe dein Modell jetzt verstanden.

Hi Fit und Gesund, genau, es gibt all diese individuellen Faktoren, die bei der Frage nach der richtigen Entnahmerate berücksichtigt werden sollten.

Freue mich dennoch auf Deine weiteren Beiträge zu dem Thema. Hi Alexander, deine Dividendenstrategie ist ja auch eine einfache Entnahmestrategie. Hallo Altsachse, Mattoc hat es ja schon gesagt: Gratulation zu deinen vier Urenkeln! Hallo Altsachse, sehr interessante Geschichte, danke dass du sie hier mit uns teilst! Hallo Jörg, übersetzen wir mal in Asset-Allokation: Wie sieht es denn mit der Krankenkasse aus? Ist hier noch gar kein Thema. Hallo Totti und Andreas, hier habe ich mit Dummerchen schon mal ein paar Gedanken zur Krankenversicherung diskutiert, vielleicht hilft es euch ja weiter: Hi Oliver, ich bin schon sehr gespannt auf die Artikelserie.

Hi Lars, da bist du wohl schon ganz gut aufgestellt. Good investing and living …. Hallo Oliver, na klar. Hier findest du eine sehr relevante Quelle dazu: Hallo Smartinvestor, deine Gedanken zur Diversifikation teile ich grundsätzlich — auch dass sich mit geschickter Gestaltung der strategischen Asset-Allokation mit möglichst negativ korellierten Assets und geschicktem Rebalancing eine systematische Überrendite erzielen lässt. Denn frei nach Goethe ist nichts schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen, Jahren, Jahrzehnten… Warum soll man die systematisch opportunistisch erzielte Rebalancingprämie nicht in erster Näherung 1: In beiden Fällen neigen Optionen manchmal zu sprunghaften Preisänderungen.

Aufgrund des nötigen Kapitalbedarfs für den Bezug des Basiswerts entscheiden sich einige Optionsinhaber gegen eine Lieferung und verkaufen lieber das Optionsrecht kurz vor Fälligkeit. Ein höherer Gewinn wird damit aber nicht erzielt.

Mit dem Kauf- bzw. Verkauf einer Option sind üblicherweise alle Transaktionskosten abgedeckt. Wird eine Option ausgeübt, fallen meist keine zusätzlichen Gebühren bei der Übertragung des Basiswertes an. Das Risiko eines Optionskontrakts stellt sich für Käufer und Verkäufer sehr unterschiedlich dar.

Läuft der Kurs des Basiswert entgegen seiner Vorhersage, ist das Optionsrecht am Verfallstag schlimmstenfalls wertlos und die gezahlte Prämie verloren.

Das Risiko eines Optionskäufers beschränkt sich ausnahmslos auf den Verlust der Optionsprämie , die jedoch in jedem Falle dem Verkäufer der Option als Kompensation für das eingegangene Risiko zusteht. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge enden jedoch ca. Für diesen Kontrakt wird eine Optionsprämie von Euro gezahlt.

Notiert die Aktie am Verfallstag höher, ist eine Ausübung der Option für den Käufer sinnlos, da direkt am Aktienmarkt ein höherer Preis erzielt werden kann.

Der Stillhalter muss damit rechnen, die Aktien zum fixierten Kaufpreis von Sinkt der Kurs der Aktie auf 90 Euro 9. Ist der Basiswert zwischenzeitlich wertlos, stehen dem Käufer der Option am Verfallstag ebenfalls Die Wahrscheinlichkeit für hohe Verluste ist bei Aktienoptionen selbstverständlich deutlich höher als bei Indizes, Währungen oder Rohstoffen, die kaum auf einen Wert von Null fallen können. Zwar kann ein Basiswert üblicherweise nur auf 0 sinken, nach oben hin ist der Kursanstieg jedoch nicht begrenzt.

Ist der Stillhalter bereits im Besitz dieser Aktien, werden sie nach dem Verfallstermin gegen Zahlung von Der Verkäufer kann sich zwar über den entgangenen Kursgewinn ärgern, behält jedoch die Optionsprämie von Euro Calls sind theoretisch teurer als vergleichbare Puts und hat keine weiteren Nachteile aus dem teilweise missglückten Geschäft.

Sollte die Aktie auf das Doppelte — also Euro — gestiegen sein, kostet das ungedeckte Geschäft Der Anstieg auf den doppelten Aktienkurs ist, wenn auch selten vorkommend, vergleichbar mit dem Put-Verkäufer im Falle der plötzlichen Wertlosigkeit Insolvenz des Basiswerts. An diesem Punkt ist das Verlustpotential des Puts ausgereizt, der Call kann jedoch theoretisch noch weiter steigen und dem Verkäufer immense Verluste generieren — man denke nur an eine Übernahmeschlacht wie bei VW oder Mannesmann.

Das höchste Handelsvolumen findet bei Optionen üblicherweise at-the-money, mit Strikes im Preisbereich um den aktuellen Aktienkurs statt. Verändert sich der Preis des Basiswertes während der Laufzeit stark und man entscheidet sich das Geschäft vorzeitig zu beenden, kann das Vorhaben an nicht vorhandener Liquididät der jetzt weit aus dem Geld liegenden Optionen scheitern.

Einerseits können so erzielte Gewinne nicht vorzeitig realisiert werden und womöglich bis zum Verfallstag der Option teilweise wieder verloren sein. Entscheidender ist jedoch, dass die Begrenzung aufgelaufener Verlusten durch vorzeitigen Verkauf des Kontrakts zum fairen Preis schlicht nicht möglich ist oder eine Umstellung der Strategie durch Kombination mit weiteren — im Strike noch höher oder tiefer liegenden Optionen — massiv behindert wird.

Man sollte sich vor jedem Geschäft genauestens über die Liquidität der Optionskette informieren und bei Anzeichen niedriger Handelsvolumina die Optionsstrategie bereits von Anfang an so strukturieren, dass der Verlust begrenzt ist. Viele Banken bieten den Handel mit echten Optionen für Privatkunden jedoch nicht an oder veranschlagen so hohe Gebühren, dass ein Handel unattraktiv erscheint. Gerade bei Termingeschäften besteht aufgrund des Hebeleffekts eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich einzelne Marktteilnehmer verspekulieren und auf der Seite des Stillhalters ihre Verpflichtungen nicht mehr bedienen können.

Im Gegensatz zu Bankzertifikaten, die im Falle einer Insolvenz oft wertlos verfallen, ist das Kontrahentenrisiko an Terminbörsen minimiert. Um möglichen Problemen vorzubeugen, sollen die an Terminbörsen angeschlossene Clearingstellen über den Clearing-Prozess die Liquidität der Handelspartner sicherstellen.

Damit der Broker nicht von seinen Kunden in die Pleite getrieben wird, wird beim Verkauf von Optionen die Solvenz des zukünftigen Stillhalters sichergestellt, indem eine festgelegte Sicherheitsleistung — die Margin — im Depot festgestellt und für zukünftige Verpflichtungen reserviert wird. Dazu geben sowohl Regulierungsbehörden, als auch Terminbörsen und Clearingstellen unterschiedliche Margin-Anforderungen vor, zu deren Einhaltung die angeschlossenen Broker bzw. Banken auf Ebene der Kundendepots verpflichtet sind.

Für gekaufte Optionen, sogenannte long Positionen, besteht keine Margin-Verpflichtung. Ein vom Kunden ausgehendes Risiko oberhalb der bereits bezahlten Optionsprämie ist nicht zu befürchten. Die Margin hängt also einerseits von der historischen Volatilität Preisschwankung des Basiswerts und andererseits vom bisher aufgelaufenen Verlust der Option ab, letztendlich basierend auf dem Abstand zum Strike - verankert im steigenden Optionspreis.

Wird das Optionsgeschäft durch andere Bestandteile des Depots im Verlust begrenzt, z. Aktien wie im Falle des Covered Calls oder weitere Optionen beim Spread, kann der Broker statt des gesamten Kontraktwerts auch eine geringere Margin anhand des wahrscheinlichen Maximalverlust vorsehen.

Treffen zwei Handelspartner an der Optionsbörse zusammen, bekommt die Clearingstelle nach Abschluss des Geschäfts die Order weitergereicht und zieht die veranschlagte Sicherheitsleistung initial margin spätestens am nächsten Handelstag auf der Seite des Optionsverkäufers vom Konto des Brokers ab, der diese selbst im Konto des Kunden reserviert hat. Überschreitet die geforderte Margin den Depotwert des Stillhalters, kann der Broker einen Nachschuss des Kunden verlangen margin call.

Da man die Fäden dann nicht mehr in der Hand hat, sollte unbedingt auf eine ausreichende Reserve zwischen Margin-Anforderungen und Depotwert geachtet werden. Abseits aller theoretischen Überlegungen und Berechnungen fairer Preise: Unabhängig vom Typ der Option soll die zu zahlende Optionsprämie i.

Was in der Zeit zwischen dem Handel und Verfallsdatum des Kontrakts passiert bzw. Einen mindestens ebenso wichtigen Part nimmt die Volatilität ein, das Ausmass erwarteter Preisschwankungen — deshalb oft Synonym für Wahrscheinlichkeit oder Unsicherheit.

Die am Markt aufgerufenen Optionsprämien werden nicht anhand von abstrakt ermittelten Wahrscheinlichkeiten abgeleitet, sondern die den Optionen zugeschriebene Unsicherheit der zukünftigen Entwicklung wird aus den am Markt gehandelten Preisen abgeleitet.

Der innere Wert einer Option hängt einzig von der Differenz zwischen dem vereinbarten Ausführungskurs des Optionskontrakts am Laufzeitende im Vergleich zum aktuellen Marktwert des Basiswerts ab. Um jedoch den Preis eines Kontraktes zu jedem beliebigen Zeitpunkt der Laufzeit bestimmen zu können, muss zusätzlich die Wahrscheinlichkeit eines positiven inneren Werts zum Laufzeitende - der Zeitwert - mittels Optionspreismodellen option pricing model, OPM berechnet werden.

Trotz berechtigter Kritik an den praxisfernen Grundannahmen des Black-Scholes Modells ermöglichte die - auf einer Normalverteilung der Aktienrenditen basierende - Bewertungsformel erstmalig eine wissenschaftlich fundierte Darstellung der Preisfindung von Optionen und gilt bis heute als Standardmethode.

Der Käufer einer Call-Option ist gegenüber dem sofortigen Käufer des Basiswerts im Vorteil, da trotz sofortiger Partizipation an Kursgewinnen zunächst nur ein geringer Cashanteil vorgehalten werden muss. Der Käufer einer Put-Option ist gegenüber dem sofortigen Verkäufer des Basiswerts im Nachteil, da der vereinbarte Kaufpreis erst bei Ausübung des Optionsrechts - also i. Im Optionspreismodell wird diese Ungleichheit der Call und Put Preise durch Diskontierung der Zahlungsströme zu einem bestimmten Zinsniveau in die Optionsbewertung berücksichtigt.

Je stärker ein Basiswert während der Laufzeit des Kontrakts schwankt, desto unsicherer ist die Vorhersage des endgültigen Werts der Option zum Laufzeitende. Daher steigen Optionspreise mit zunehmender Volatilität, der Zeitwert einer Option ist extrem abhängig von der impliziten von den Marktteilnehmern erwarteten Volatiltät des Basiswerts. Zu reinen Spekulationszwecken sollte man Optionen wirklich nur dann handeln, wenn man auch eine Meinung bezüglich der Entwicklung der Volatilität Vega hat!

Die Auswirkungen kleinerer Änderungen der beeinflussenden Parameter auf den Optionspreis können über die so genannten "Griechen" ausgedrückt werden - eine Kollektion von Begriffen, mit denen Mathematiker Ordnung im Chaos der Preisbildung von Optionen finden wollen. Mathematisch korrekt ausgedrückt sind es die mir griechischen Buchstaben bezeichneten Ableitungen der BS-Formel.

Es ist nicht notwendig für den erfolgreichen Optionshandel die gegenseitigen Einflüsse aller Sensitivitätskennziffern wie im Schlaf zu beherrschen. Um im Voraus zu wissen wie sich eine Option bei Veränderung der Marktgegebenheiten verhält, ist ein Grundverständnis für die folgenden vier Sensitivitätskennziffern jedoch ausgesprochen hilfreich. Gekaufte Optionen bietem dem Call-Käufer die Möglichkeit, das Underlying zunächst mit geringerem Kapitaleinsatz als dem Besitz des Basiswerts selbst zu erwerben und dem Put-Käufer eine vorhandene Position gegen erwünschte Kursverläufe nach unten hin abzusichern.

Mit dem Verkauf von Optionen und die Einnahme von Optionsprämien lassen sich zusätzliche Einnahmen generieren oder der potentielle Einsteigspreis in Aktienpositionen vermindern. Eine Option entsteht an der Terminbörse durch die gemeinsame Willenserklärung eines Käufers und eines Verkäufers zu einem zukünftigen Geschäft unter den standardisierten Bedingungen der Terminbörse.

Dadurch kann aus praktisch jedem Depot heraus zu überschaubaren Kosten auf eine Vielzahl von OS zugegriffen werden, oft bieten Depotanbieter Sonderkonditionen ausgewählter Partner.

An die Stelle der Clearingstelle mit weitgehend eliminiertem Kontrahentenrisiko tritt bei Optionsscheinen die Bank als Emittent. OS können nicht leer verkauft werden, sondern nur zum quotierten Preis an den Emittenten zurück gegeben werden - sämtliche short-Strategien sind nicht umsetzbar.

Im Gegensatz zur weitgehenden Waffengleichheit unter den Kontrahenten beim Optionshandel an einer "neutralen" Terminbörse hat der Emittent bei OS als weitgehend einziger umsatzstärkster Handelspartner die Preissetzungsmacht. Der Emittent muss jedoch sicherstellen, dass jederzeit Rückkaufkurse gestellt werden, sofern ihm dies möglich ist.

Es sollte wenig verwundern, wenn OS im Vergleich zu Optionen gleicher Basispreise und Laufzeiten oft teurer quotiert sind - die aufgrund der eigenen Preisstellung aufgerufenen hohen Optionsprämien nimmt grundsätzlich die Bank auf der dann lukrativeren short-Seite ein!

Bei Optionsscheinen wird das Recht zur Ausübung am Laufzeitende üblicherweise nur in Form von Bargeld abgerechnet Cash-Settlement , eine physische Lieferung des zugrundeliegenden Wertpapiers ist meist nicht vorgesehen.

Einer der bedeutendsten Vorteile von OS ist darin zu sehen, dass auch geringere Bezugsverhältnisse als 1: Basiswert bei Aktien angeboten werden. Optionen sind nichts für Anfänger. Optionsscheine OS auch nicht. Wir alle hoffen, wir werden alle profitieren.

Wo und wie kann ich Options handeln? Das solltet Ihr auf jeden Fall selbst evaluieren. In Deutschland werden Options über die Eurex gehandelt. Das ist keine Werbung sondern ein Erfahrungsbericht. Share this post Link to post Share on other sites. Genauere Informationen findet man bei hier: Mehr Details zur Preisbestimmung gibt es wieder bei wikipedia: Verschiedene Optionsstrategien sind hier erklärt: Optionsstrategien als Zertifikate Viele Zertifikate bilden in Wirklichkeit Optionsstrategien - gepaart mit einer festverzinslichen Anlage für das nicht für die Optionsstrategie benötigte Kapital - ab.

Es gelten die Vor- und Nachteile von Optionsscheinen. Allerdings kommen hier weitere hinzu: Ich pack' es mal hier mit rein, da es m. Bei klassischen Plain Vanilla Optionen werden folgende Spielarten unterschieden: Der Käufer europäischer Optionen kann lediglich am Laufzeitende über die Ausübung seines Optionskontraktes entscheiden.

Amerikanische Optionen erlauben es dem Käufer während der gesamten Laufzeit sein Optionsrecht auszuüben, also auch die vorzeitige Lieferung des Basiswerts zu fordern. Noch etwas schwieriger ist die Situation beim Verkauf eines Calls. Aktienkurs - aktueller Preis des Underlying Basispreis - Ausführungskurs der Option risikoloser Zinssatz — als Annäherung bieten sich die Renditen von Staatsanleihen oder AAA-gerateter Unternehmensanleihen an Volatilität - die Standardabweichung der erwarteten stetigen Rendite Restlaufzeit Der Käufer einer Call-Option ist gegenüber dem sofortigen Käufer des Basiswerts im Vorteil, da trotz sofortiger Partizipation an Kursgewinnen zunächst nur ein geringer Cashanteil vorgehalten werden muss.

Ein wichtiger Fakt ist, dass Optionen die am Geld notieren ein Delta von 0,5 aufweisen. Theta gibt den Zusammenhang zwischen Optionspreis und Restlaufzeit Zeitwertverfall an. Rho misst den Zusammenhang zwischen Veränderungen des Zinsniveaus und Optionspreisen. Zwar ändern sich Optionspreise auf unterschiedlichen Zinsniveaus, da sich die Zinssätze im Hinblick auf die oft kurzen Optionslaufzeiten als praktisch konstanter Faktor darstellen sind sie meist von geringer Bedeutung.

Die zu zahlende Optionsprämie mindert den Gewinn, so dass die Strategie nur bei stark steigenden Kursen angemessene Erträge generiert. In Seitwärtsphasen mit geringen Kursschwankungen generiert die Strategie durch verlorene Optionsprämien konstante Verluste.

Vereinfacht zahlt man hierbei eine "Prämie" und erwirbt damit das Recht, seine Papiere zum gewählten Basispreis Strike zu verkaufen.