Devisenmarkt

Allgemeines. Zu den Finanzmärkten gehören neben dem Devisenmarkt noch der Geld-und dachniy-tualet.gq Devisenmarkt lässt sich nicht lokalisieren, weil der Devisenhandel ganz überwiegend zwischen den Marktteilnehmern direkt stattfindet und Devisenbörsen weitgehend abgeschafft wurden oder bedeutungslos geworden sind. Marktteilnehmer .

Bei Devisentermingeschäften auch Forward , Sologeschäft oder Outrightgeschäft genannt liegt zwischen dem Tag des Geschäftsabschlusses und dem Erfüllungstag ein Zeitraum von mindestens 3 Arbeitstagen oder 1, 2, 3, 6, 12 oder mehr Monate, wobei beide Vertragsparteien die am Tag des Geschäftsabschlusses vereinbarten Bedingungen insbesondere Devisenkurs unabhängig davon zu erfüllen haben, ob sich die aktuelle Kurssituation verändert hat. Am Tag der Erfüllung liefert der Verkäufer die verkauften Devisen auf das vereinbarte Konto, während der Käufer der Devisen den vereinbarten Gegenwert zu leisten hat.

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Allgemeines. Zu den Finanzmärkten gehören neben dem Devisenmarkt noch der Geld-und dachniy-tualet.gq Devisenmarkt lässt sich nicht lokalisieren, weil der Devisenhandel ganz überwiegend zwischen den Marktteilnehmern direkt stattfindet und Devisenbörsen weitgehend abgeschafft wurden oder bedeutungslos geworden sind. Marktteilnehmer .

Damit war der amtliche Devisenkurs der wichtigste Referenzwert für Devisengeschäfte. EuroFX hat jedoch zum 1. April die Ermittlung von Devisenkursen eingestellt [20]. Dabei kommt es zu einer individuellen Kursbildung für jedes einzelne Geschäft, die völlig unabhängig vom EuroFX-Kurs auf Grundlage der aktuellen Marktkurse erfolgt.

Devisenmarkt Durch den Devisenmarkt wird der Tausch inländischen Geldes in ausländisches und umgekehrt ermöglicht und dadurch Kaufkraft von Inlandswährung in Auslandswährung umgewandelt. Dies geschieht institutionalisiert durch den Devisenhandel, der Devisengeschäfte als Handelsobjekt zum Gegenstand hat. Hierzu gehören als Grundformen Devisenkassa- und Devisentermingeschäfte.

Der Devisenhandel bei Kreditinstituten sorgt im Kundengeschäft für den Ausgleich der Devisenüberschüsse oder -defizite und für die Absicherung vor Währungsrisiken, die aus dem Halten offener Devisenpositionen resultieren können. Devisentermingeschäfte eignen sich zur Sicherung gegen Wechselkursschwankungen.

Ausgangspunkt ist das Zinsniveau im In- bzw. Bei Devisenoptionsgeschäften erwirbt der Käufer das Recht, an einem bestimmten Tag oder auch innerhalb einer bestimmten Frist einen bestimmten Betrag in einer Währung zu einem festgelegten Preis zu kaufen bzw. Je nach Inhalt des Geschäfts unterscheidet man Kauf- und Verkaufsoptionen. Der Geschäftspartner des Erwerbers einer Option wird als Stillhalter bezeichnet.

Bei einem Devisen-Futures-Kontrakt verpflichtet sich der Erwerber, zu einem bestimmten Betrag Währungen zu kaufen bzw. Termindevisen dagegen stehen dem Käufer erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung.

Devisen sind als Vermögenswerte auch Objekt für Spekulation und Arbitrage. Während die Spekulation versucht, Kursunterschiede innerhalb eines bestimmten Zeitraums auszunutzen, ist die Arbitrage auf die Ausnutzung von Kursunterschieden zu einem bestimmten Zeitpunkt an verschiedenen Orten angelegt. Devisenspekulation und -arbitrage gehören zum Eigenhandel der Banken, sind also nicht kundengetrieben. Devisenspekulation ist letztlich der Kauf oder Verkauf von Devisenkassa- oder —termingeschäften in der Erwartung, dass bei Vornahme der entgegengesetzten Transaktion Glattstellung in der Zukunft durch die Devisenkursentwicklung ein Gewinn entstehen wird.

Devisenarbitrage liegt vor, wenn Devisenkursunterschiede zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgenutzt werden. Arbitrage erfordert mithin den gleichzeitigen Kauf und Verkauf einer Währung auf zwei unterschiedlichen Märkten, um den zwischen diesen Märkten bestehenden Kursunterschied gewinnbringend zu nutzen.

Durch diese Zeitpunktbezogenheit ist die Arbitrage völlig risikolos, während mit der Spekulation auch eine Verlustgefahr verbunden ist. Aus volkswirtschaftlicher Sicht entstehen Devisenbestände in einem Staat insbesondere durch permanente Überschüsse in der Handelsbilanz wenn von anderen Einflüssen abstrahiert wird. Dann nämlich exportiert ein Staat mehr, als er importiert, wodurch er mehr Devisen einnimmt, als er durch Importe wieder ausgeben muss.

Die auf diese Weise entstehenden Devisenbestände eines Staates sind nicht nur ein international anerkanntes Statussymbol für die Wirtschaftskraft des Staates, sondern sind Teil wichtiger Kennzahlen beim Rating von Staaten durch Ratingagenturen siehe Länderrisiko.

Diese berechnen etwa die Kennzahl der Importdeckung, indem sie das Importvolumen eines Staates den Devisenbeständen in einem bestimmten Zeitraum gegenüberstellen und dadurch ermitteln können, wie lange das Importvolumen aus vorhandenen Devisenbeständen ohne Kreditaufnahme bezahlt werden kann.

Darüber hinaus bilden derartige Devisenbestände auch das Zahlungsmittel für die Tilgung und Zinszahlung von Staatsschulden bei ausländischen Gläubigern. Temporäre Leistungsbilanzdefizite können bei hohen Devisenreserven bedenkenlos über die Aufnahme von Auslandskrediten finanziert werden. Ein Staat mit hohen Devisenbeständen besitzt mithin vergleichsweise höhere Importfähigkeiten und Schuldenbedienungspotenziale als Staaten mit sehr geringen oder keinen Devisenbeständen.

Staaten mit sehr geringen oder keinen Devisenbeständen können Ziel internationaler Spekulation werden. Dollar von Schwellenländern gehalten wurden. Erste Formen von Devisen und ihrem Handel sind bereits im alten Griechenland zu verzeichnen. In den verschiedenen Kleinstaaten gab es unterschiedliche Währungen, was den Handel zwischen ihnen sehr erschwerte.

Deshalb fungierten Privatbankiers als Geldwechsler , welche das Wechselgeschäft mit den verschiedenen Währungen und Münzen besorgten. Auch im Römischen Reich entwickelte sich eine Art Wechselkurs bzw.

Die sogenannten Argentarii Wechsler, Bankiers bestimmten den Wert verschiedener Münzen und Währungen auf ihren Wechseltischen und tauschten diese gegen die Römische Währung ein. Durch den Devisenmarkt wird der Tausch inländischen Geldes in ausländisches und umgekehrt ermöglicht und dadurch Kaufkraft von Inlandswährung in Auslandswährung umgewandelt.

Diese können durch Devisenmarktinterventionen aus wirtschafts politischen Gründen in den Markt eingreifen, um z. Handelsobjekt sind Devisen, die eine ihr Herkunftsland repräsentierende Währungsbezeichnung besitzen. Eine der jüngsten Währungen ist der im Januar eingeführte Euro. Institutionalisiert wird der Devisenmarkt durch den Devisenhandel.

Darunter wird im engeren Sinne der Interbankenmarkt im Rahmen des Kundengeschäfts und Eigenhandels verstanden. Hier handeln international tätige Kreditinstitute in Form standardisierter Devisengeschäfte auf der Grundlage anerkannter Handelsusancen mit dem Handelsobjekt Devisen.

Devisengeschäfte wiederum bestehen aus den Grundformen Devisenkassa- oder Devisentermingeschäft sowie den daraus abgeleiteten Derivate Devisenswapgeschäften und Devisenoptionsgeschäften. Von Devisen kassageschäften auch Spotgeschäften wird gesprochen, wenn zwischen dem Tag des Geschäftsabschlusses und dem Tag der Erfüllung der beiderseitigen Ansprüche ein Zeitraum von maximal zwei Bankarbeitstagen liegt.

Am Tag der Erfüllung liefert der Verkäufer die verkauften Devisen auf das vereinbarte Konto, während der Käufer der Devisen den vereinbarten Gegenwert zu leisten hat.

Es handelt sich mithin um einen reinen Währungstausch. Bei Devisentermingeschäften auch Forward , Sologeschäft oder Outrightgeschäft genannt liegt zwischen dem Tag des Geschäftsabschlusses und dem Erfüllungstag ein Zeitraum von mindestens 3 Arbeitstagen oder 1, 2, 3, 6, 12 oder mehr Monate, wobei beide Vertragsparteien die am Tag des Geschäftsabschlusses vereinbarten Bedingungen insbesondere Devisenkurs unabhängig davon zu erfüllen haben, ob sich die aktuelle Kurssituation verändert hat.

Aus diesem Grunde gehört das Devisentermingeschäft zu den Kurssicherungs- oder Hedgegeschäften. Bei einem Devisenswapgeschäft auch kurz Swap , vom eng. Dabei wird gleichzeitig der Tausch zweier Währungen zum Tag des Geschäftsabschlusses und der Rücktausch zu einem späteren Zeitpunkt vereinbart.

Wegen der Kombination mit einem Termingeschäft ist auch das Swapgeschäft ein Kurssicherungsgeschäft. Eine Devisenoption ist eine Vereinbarung, die dem Optionskäufer das Recht einräumt, eine Währung zu einem bestimmten Kurs und zu einem bestimmten Zeitpunkt oder innerhalb eines Zeitraumes zu beziehen oder zu liefern.

Der Verkäufer der Option übernimmt dafür die Verpflichtung, die Währung zu liefern oder entgegenzunehmen. Das Angebot stellen die Nettoauslandsinvestitionen dar, also das Angebot an Devisennachfrage. Sie sind unabhängig vom realen Wechselkurs nur abhängig vom Realzins auf dem Kreditmarkt. Die Nachfrage kommt durch die Nettoexporte zustande, also die Nachfrage nach Devisenangebot. Devisenmarkt und Kreditmarkt hängen u.

Der Handel verläuft nicht zentral über eine Börse, sondern meist direkt zwischen Finanzinstituten über entsprechende Händlernetze. Zunehmend sind unter den Teilnehmern auch Konzerne , Broker und private Spekulanten. Wie bei jedem Rechtsgeschäft besteht auch das Devisenhandelsgeschäft aus Leistung und Gegenleistung , z. Wechselkurse werden dazu meist in sogenannten Währungspaaren angegeben — diese Notation nennt man auch Preisnotierung. Die Ausgangswährung wird dabei Basiswährung von englisch base currency und die Zielwährung wird Quotierungswährung von englisch quote currency genannt.

Neben dem reinen Umtauschverhältnis werden noch die ISO -Codes der beiden Währungen genannt, entweder ohne Trennsymbol oder mit Schrägstrich oder einem Punkt getrennt. Der Wechselkurs wird meist mit fünf signifikanten Stellen angegeben:. Preisänderungen werden in Pips angegeben und die Einheit der Handelsmenge ist das Lot. Der Devisenhandel zwischen den Banken findet in der Praxis inzwischen fast nur noch auf elektronischem Wege statt.

Dabei werden innerhalb von Sekunden oft hohe Beträge zwischen den Banken gehandelt. Ein häufiges Devisengeschäft im Privatkundengeschäft ist die Auslandsüberweisung in ein Land mit Fremdwährung. Dies kann mit Hilfe von Konten bei einer Bank vor Ort im Fremdwährungsland abgewickelt werden, über die dann die Verbindlichkeiten auch gezahlt werden.

Bei Wertpapieren , die in Fremdwährungen gehandelt werden, die Ertragsausschüttungen in Fremdwährung erzielen oder die in Fremdwährung zurückgezahlt werden z. Fremdwährungsanleihe , führt die Bank entsprechende Devisenwechsel automatisch durch. Das Gleiche gilt bei Fremdwährungs schecks. Zertifikate können je nach Konstruktion an die Entwicklung von Wechselkursen gekoppelt sein.

Devisentauschgeschäfte sind darüber hinaus ein Betätigungsfeld von spekulativen Privatanlegern. Fremdwährungskonten bei deutschen Kreditinstituten sind von der gesetzlichen Einlagensicherung ausgenommen, soweit sie sich auf Währungen von Nicht-EU-Staaten beziehen. Spekulation gegen den Devisenmarkt ist nach der Markteffizienzhypothese ein reines Risikogeschäft und als Nullsummenspiel [11] mit Gebühren darüber hinaus ein Verlustgeschäft: Über die Hälfte der Devisenhandelskonten erzielen Verluste.

Dieses Risiko vervielfältigt sich, wenn dabei mit einem Hebel gehandelt wird, um geringe Wechselkursschwankungen zu verstärken. Das durchschnittliche Betrugsopfer verliert dabei etwa Die folgende Tabelle zeigt die 20 am häufigsten gehandelten Währungen und deren prozentualen Anteil am durchschnittlichen täglichen Umsatz seit jeweils April.